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Beschreibung
Woher stammt Porcellio dilatatus?
Porcellio dilatatus ist ursprünglich eine westeuropäische Art, kommt inzwischen aber unter anderem auch in Osteuropa, Nord- und Südamerika und sogar in Australien vor. Trotz dieser weltweiten Verbreitung ist sie in der Terraristik vor allem als zuverlässige Reinigungstruppe bekannt.
Wie halte ich sie am besten?
Dies ist eine einfach zu haltende, tolerante Art, die sich unterschiedlichen Bedingungen anpasst. Die Tiere fühlen sich sowohl in tropischen als auch in trockeneren bioaktiven Terrarien wohl, solange ein feuchtes Versteck vorhanden ist. Ein Büschel nasses Sphagnummoos in einer Ecke eignet sich dafür gut.
Verwende einen ausreichend tiefen Behälter, damit die Tiere graben können. Ideal ist eine Substratschicht von mindestens 10 cm. Eine Mischung aus Blumenerde, Kokoshumus, Wurmhumus, Sphagnummoos und morschen Holzstücken bildet eine gute Grundlage. Ergänze etwas Korkrinde als Versteck. Halte etwa ein Drittel feucht und den Rest etwas trockener, damit die Tiere ihren Aufenthaltsort selbst wählen können.
Aussehen und Morphen
Porcellio dilatatus sind robust gebaut und fallen vor allem durch ihre Größe und ihren breiten Körper auf. Erwachsene Tiere können etwa 1,5 bis 2 cm lang werden. Die Grundfarbe ist meist rotbraun bis gräulich. Obwohl die Art farblich nicht besonders auffällig ist, gibt es einige Morphen. Ein bekanntes Beispiel ist Porcellio dilatatus „Rust“, eine orange Variante.
Futter
Diese Art ist für ihren Appetit bekannt. Alles, was im Behälter landet, wird sehr schnell gefressen: Gemüse wie Zucchini und Karotten, Fischfutterflocken oder spezielles Asselfutter. Als Kalziumquelle fressen die Tiere auch gerne Sepiaschale. Biete kleine Portionen an und sorge dafür, dass immer Laubreste verfügbar sind. Sie fressen auch gerne vom Substrat selbst. Zusätzliches Eiweiß, etwa in Form von getrockneten Garnelen oder Fisch, wird ebenfalls sehr geschätzt.
Fortpflanzung
Porcellio dilatatus vermehrt sich relativ schnell, sofern ausreichend Platz, Verstecke und Futter vorhanden sind. Obwohl die Tiere auch in trockeneren Behältern überleben, fördert eine feuchte Umgebung die Fortpflanzung. Die Jungtiere halten sich anfangs häufig in den feuchten Bereichen und zwischen den Rindenstücken auf.