Der Gecko ist parthenogenetisch. Das bedeutet, dass sich ein Weibchen ohne Beteiligung eines Männchens fortpflanzen kann. Die meisten Exemplare sind daher Weibchen; Männchen kommen zwar vor, sind aber selten. Da sich die Weibchen das ganze Jahr über fortpflanzen können, wachsen die Populationen schnell. Die Nahrung besteht aus wirbellosen Tieren. Es wurde beschrieben, dass sich der Gecko in der Nähe einer Lichtquelle versteckt und die davon angelockten Insekten schnell ergreift, wenn sie ihm zu nahe kommen.
Lepidodactylus lugubris lässt sich relativ einfach im Terrarium halten und züchten. Alle paar Wochen klebt ein Weibchen zwei, manchmal auch nur ein Ei an die Terrarienscheibe oder an eine Pflanze. Lässt sich das Ei entfernen, gegebenenfalls zusammen mit der Pflanze, kann es in einem Inkubator ausgebrütet werden. Andernfalls können die Eier im Terrarium selbst inkubiert werden.
Die Art kommt in Teilen Asiens vor und lebt in Taiwan, China, Sri Lanka, Indien, auf den Seychellen, in Myanmar, Malaysia, Vietnam, Japan, Indonesien, auf den Philippinen, Palau, Neuguinea, dem Bismarck-Archipel und den Marianen. In Afrika ist die Echse auf der Inselgruppe der Maskarenen zu finden. In Ozeanien und Umgebung kommt sie in Nauru, auf den Salomonen, in Mikronesien, Ozeanien, Australien, Samoa, Guam und auf den Gesellschaftsinseln vor. In Nord-, Mittel- und Südamerika wurde die Echse vom Menschen in zahlreiche Länder und Gebiete eingeführt: Vereinigte Staaten (Hawaii), Mexiko, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Suriname, Venezuela und die Karibik.[2]